Letztes Feedback

Meta





 

Fotos III

Phillip Island







Byron Bay





16.1.16 13:26, kommentieren

Keep calm and carry on: Byron Bay

Byron ist schon irgendwie bekloppt - und das ist wirklich liebevoll gemeint. Es ist ein verwirrender, widersprüchlicher Ort, dem man nie lange böse sein kann.

Grundsätzlich haben Hippies diesen Ort fest in ihrer Hand. Man fährt Fahrrad, singt abends auf der Straße oder geht in den kostenlosen BBQ Bereich im Park. Ein beschaulicher Ort, an dem fast den ganzen Tag Stau herrscht bei einer Masse an VW Bussen mit Peace Zeichen. Weil man schon so entnervt ist, sind Fußgänger auch eher störend. Man hupt, fährt über Zebrastreifen, aber man winkt freundlich. Leben und leben lassen...

Am Strand verkauft ein Mann mit hochgezogenen Kniestrümpfen in Regenbogenfarben Kokosnüsse zum Trinken. Eine Frau in komplett schwarz gekleidet bietet an, Rastazöpfe zu machen.
An der Ecke vor dem Surfgeschäft trällert eine Frau Arien, was dazu führt, dass das Geschäft die Musik lauter stellt. Jetzt ist es ein unnachahmlicher Mix aus Ave Maria (korrekter Titel natürlich Ellens Dritter Gesang) und Hip Hop der 90er.

Wir hatten uns in einem einfachen Bungalow am Rand des Örtchens einquartiert. Und wie sollte es anders sein in diesem freien Ort? Mit festen Regeln. Unbedingte Nachtruhe, keine Besucher, keine Haustiere. Respekt kann man eben auch durch Regeln erwirken. Letztlich waren die Ruhe und die Lage die ausschlaggebenden Gründe für unsere Buchung. Denn was gibt es schöneres als jederzeit einen Rückzugsort zu haben? Byron Bay platzte aus allen Nähten und war so voll, dass sich die Straßenmusiker schon auf den Füßen standen.

Wir hatten durchaus einen Premiumplatz zum Beobachten: gleich neben der BBQ Stelle, wo etwas weiter weg auch die Waschräume zu finden waren. Herrlich. Zwei junge Männer treffen sich also vor unserem Bungalow in der Frühe des Morgens und stellen fest, dass sie sich ja irgendwie kennen.
"Ey man, how are you?"
"Hey man, ok."
"Good sleep?"
"Na. The monkeys, you know."
Kurzes Nicken und man ging auseinander. An dieser Stelle vielleicht bemerkenswert: es gibt Unmengen von Vögeln, aber keine Affen.

Da der Ort insgesamt überschaubar ist, und wir auch schon mal da waren, konnten wir uns ganz auf das tolle Wetter und das großartige Essen konzentrieren. Letzteres ist auch nur zu bestimmten Tageszeiten einfach. Das Frühstück z.B. nettes Lokal, tolles Frühstück bis 15 Uhr. Das ist sehr einfach. Ein Getränk an der Strandpromenade einnehmen - nicht einfach. Die guten Tische mit Blick auf den Strand werden für potenzielle Mittagesser freigehalten. Ein Mittagessen/einen Snack kann man theoretisch bis 15 Uhr bekommen. Praktisch sollte man aber spätestens um 14:30 bestellt haben. Auch am Abend sollte man nicht zu spät ins Lokal ziehen. Aber keine Beschwerden: Wir haben sehr gut gegessen. Und so ein Wein aus Purple Hen schmeckt auch auf der Terasse in Byron Bay.

Und erst das Wetter... Heiß und sonnig

14.1.16 22:56, kommentieren

Ein Stern, der uns nach Byron Bay bringt

Nach den Temperatur-Kapriolen der letzten Tage, sollte uns nun konstantes Wetter bevorstehen. Das Wetter auf Phillip Island oder in Warrnambool war toll - immer Sonne, immer blauer Himmel. Die Temperaturen variierten aber durchaus zwischen 18 und 28 ° C - durchaus auch mit einem kräftigen Sturz von jetzt auf gleich. Genug davon, es ist Jammern auf hohem Niveau.

Neues Ziel, neue Fluggesellschaft: mit der jetstar ging es von Melbourne an den Goldcoast Aiport - stündliche Verbindung mit großem Flieger. Und es war ein Erlebnis zwischen Licht und Schatten. Gut war, wir konnten am Automaten einchecken. Die eigene Gepäckaufgabe groovte dann nicht so. Und nur für den Fall, die rote Lampe und der heulende Sirenentonfall der Fehlermeldung des Gepäckautomaten interessiert niemanden. Mit viel Geschick konnten wir eine der beiden Damen von der asiatischen Familie weg lotsen. Wohlgemerkt, die wollten nur, den Automaten nicht selber bedienen. Da gab es keine Fehlermeldung - das hätte ich ja gesehen.

Also, weiter zum Flieger. Bei der Beschilderung wurde mir die maue Bewertung des Flughafens im Internet schnell klar. Aber da die Techniker sowieso noch an Board waren, hatten wir auch noch etwas Zeit. Zwanzig Minuten Verspätung, dafür Plätze am Notausgang (2er Reihe, A321). Insgesamt also alles tutti.

12.1.16 22:12, kommentieren

Zwischen Koalas und Hennen

Pinguine sind heute schon so was von gestern. Heute sind es die Koalas.

Toll war, dass das auf Phillip Island kein Zoo ist. Man umzäunt das Gelände der Koalas, damit diese nicht auf die Straße hopsen. Dazu dann Stege, damit man auf Augenhöhe mit den Koalas ist und sich diese anschauen kann.

Wer Koalas nicht kennen sollte: die sind einfach unglaublich knuffig. Leider hat unser nächster Flug eine Gepäckbeschränkung von 20 kg. Da passte das mit dem Mitnehmen nicht.

Ganz dekadent ließen wir uns dann abends zur Brauerei fahren - 4,5 km. Grund: leckeres Essen, die Henne und selbstgebrautes Bier.
Phillip Island hat tatsächlich zwei Weingüter - was erstaunlich ist, bei der Größe der Insel. "Purple Hen" ist eines davon. Ein hervorragender Sav Blanc - wie er in Australien genannt wird. (Man lebt ja hier nur in Kurzformen.)

11.1.16 21:51, kommentieren